Partnervermittlung Osteuropa

Wenn heiratswillige Männer und Frauen einen passenden Partner finden möchten und dafür eine professionelle Agentur in Anspruch nehmen, dann bezeichnet man dies als Heirats- oder Partnervermittlung. Wenn bei solch einer Vermittlung tatsächlich eine Ehe zustande kommt, dann nennt man dieses eine arrangierte Heirat.

Noch vor hundert Jahren und länger waren immer die Familien dafür zuständig, dass ihre Kinder einen standesgemäßen und passenden Partner bekamen. Mittlerweile hat es sich verlagert auf professionelle Agenturen sowie Partnervermittlung im Internet. Nur in manchen Ländern und in sehr traditionsbewussten Gemeinschaften spielt die Familie bei der Partnervermittlung noch eine Rolle. Es gab früher auch gezielt der Eheanbahnung dienende Institutionen und Veranstaltungen, wie beispielweise Bälle oder Promenaden, auf denen es hieß „sehen und gesehen werden“, was man auch heute noch an den Straßennamen erkennen kann (Jungfernstieg in Hamburg). Es ist allerdings keinesfalls so, dass die Braut und der Bräutigam nicht in den Ablauf der Partnervermittlung mit eingebunden werden, sondern sie haben meistens auch das Recht ein Veto einzulegen, obwohl es sich um eine arrangierte Ehe handelt. Allerdings nicht immer. Sollte dies nicht der Fall sein, spricht man von Zwangsheirat. Wenn die Ehelosigkeit für eine Frau gar nicht akzeptabel ist, dann sind sowohl Braut als auch Bräutigam einem hohen Druck ausgesetzt. Generell gilt, dass zwischen allen Beteiligten ein gewisses Maß an Vertrauen herrschen muss, damit eine passende Vermittlung gewährleistet sein kann. Im Internet gibt es mittlerweile sehr viele Agenturen die eine Partnervermittlung anbieten, allein in Deutschland sind es schätzungsweise um die 2000. Viele Männer suchen gezielt nach ausländischen Frauen als Heiratskandidaten, so beispielsweise Frauen aus Russland oder anderen Ländern im alten Ostblock. Sowohl in Russland gibt es russische Partnervermittlungen speziell fü